Ihr Warenkorb ist leer!
Sehr geehrter Besucher, sie können sich anmelden oder ein Konto erstellen.
 

Meditation? Was soll das bringen?

"Meditation ist wie ein Kurzurlaub"

oder "Sie gibt mir eine tiefe Zufriedenheit", so, oder so ähnlich lauten die Antworten, wenn man Meditierende fragt was das eigentlich soll.

Zum ersten Mal selbst ausprobiert, fällt das Resümee meistens leider ganz anders aus.  ”Jetzt sitz ich schon seit Minuten, ich weiß gar nicht, was die mit Ihrer Meditation haben. Ich kann meine Gedanken nun mal nicht einfach so abschalten."

Etwas hartnäckig muss man am Anfang schon sein, aber die Belohnung kommt gewiss, vor allem wenn sich die Fähigkeit, sich auf etwas bestimmtes zu fokussieren auf alle Lebensbereiche auswirkt. Denn dann ist man generell zufriedener!

Eine Umfrage der Harvard Universität unter 5000 Personen ergab, dass Menschen die auf etwas bestimmtes fokussiert sind, i.d.R. wesentlich zufriedener sind als Menschen, die mit ihren Gedanken überall sind, nur nicht bei der Sache. Das gilt sowohl für angenehme als auch eher unangenehme Tätigkeiten und Situationen, wie etwa den Müll wegbringen oder andere Arbeiten, die eher keinen Spaß machen.

Doch damit nicht genug, Meditierende haben ein ausgeprägteres Gehirn, zumindest in bestimmten Arealen. Und was ist dazu notwendig? Nicht mal eine halbe Stunde tägliche Meditation! Das sagt nicht irgendein Guru sondern Sara Lazer der Harvard Universität. Die Veränderung der Hirnstrukturen lässt sich schon nach 8 Wochen nachweisen! Dies gilt vor allem für Gehirnregionen, die für Lernen, Gedächtnis sowie das Selbstbewusstsein und Mitgefühl verantwortlich sind (Quelle: Harvard Universität)

Doch was passiert bei der Meditation?

Meditation wirkt sich drastisch auf die Hirnströme aus, so viel steht fest.

"Meditation ist angewandte Neurowissenschaft" sagt Professor Ulrich Ott an Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. Kollegen von ihm luden tibetische Mönche ein, um sie mittels EEG (Elektroenzephalogramm, das ist ein Verfahren zur Untersuchung der Hirnströme) zu untersuchen. Sie untersuchten Gamma-Wellen (Hirnströme über 30 Hertz), die bei starker geistiger Aktivität messbar sind. Dieser Bereich war bei den tibetischen Mönchen 30 mal so ausgeprägt wie bei Ottonormalpersonen! Eine erhöhte Aktivität ist auch in Gehirnarealen messbar (im linken Stirnlappen), in denen Glücksgefühle wie Liebe, Freude und Zufriedenheit verarbeitet werden.

Professor Ott empfiehlt übrigens für den Einstieg die Vipassana-Meditation, er sagt, bereits nach wenigen Tagen war seine Aufmerksamkeit so fokussiert wie ein Laserstrahl.  Artikel über Meditation in der Zeitung "die Zeit"



 

Meditation vs. Esoterik

Meditation hat es aus der Esoterik-Ecke geschaft und ist ein etabliertes Wissenschaftsthema, sagt Professor Stefan Schmid der Universitätsklinik Freiburg.

Die Achtsamkeitsmeditation steht im Fokus der Freiburger Forscher, kurz gesagt, die Gedanken abschalten und intensiv Gegebenheiten wahrnehmen. Ausführlich beschrieben und ein Podcast einer Radiosendung mit Stefan Schmid finden sie hier:Meditations-Podcast von Stefan Schmid



Back to Top
test